Agrophotovoltaik-Anlage
Agrophotovoltaik_2
Agrophotovoltaik-Anlage
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Agrophotovoltaik: Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Nahrungsmitteln

Fotosynthese am Boden, Photovoltaik fünf Meter darüber – Agrophotovoltaik wird als möglicher Ausweg aus der prekären Konkurrenz zwischen Lebensmittelproduktion und Energieerzeugung gesehen.
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und der Uni Hohenheim haben in Herdwangen in Baden-Württemberg eine Pilotanlage installiert, die den Strombedarf von rund 62 Haushalten decken könnte. Über einem Acker wird in luftiger Höhe mittels einer Solaranlage Energie erzeugt, während am Boden Weizen, Kartoffeln, Kleegras und Sellerie angebaut werden.

          Konzept einer Agrophotovoltaik-Anlage. © Foto Fraunhofer ISE

Erste Studien der Forscher des Freiburger Instituts legen nahe, dass bestimmte Feldfrüchte, wie Kartoffeln und bestimmte Salatsorten bei der verringerten Sonneneinstrahlung sogar mehr Ernteertrag einbringen, als auf offenem Feld. Die Praxistests müssen dies allerdings noch bestätigen.
Die Annerkennung der Agrophotovoltaik als ergänzende Technik im Bereich der erneuerbaren Energien ist ein konkretes Ziel für die nähere Zukunft, um die Technologie förderungsberechtigt und damit für die Landwirte auch wirtschaftlich interessant zu machen.

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